Überarbeitetes SEO-Periodensystem der Rankingfaktoren

Einführungen in das Thema SEO gibt es relativ viele. Dabei muss man nicht zwingend einen Haufen Geld für Bücher ausgeben, die dann in einem halben Jahr ohnehin wieder überholt sind. Ein wenig Englisch-Kenntnisse vorausgesetzt findet man auch im Netz kostenfrei wirklich großartige Einsteiger-Inhalte, wie beispielsweise den Beginner’s Guide to SEO.

Wer schon ein wenig Vorkenntnisse hat, der hätte aber gerne auch eine einfache Übersicht über die wichtigsten Faktoren und wie diese zu gewichten sind. Und diesen Menschen kann geholfen werden:

Die Editoren von Search Engine Land haben mit dem SEO Periodic Table of SEO Ranking Factors eine wirklich klasse Infografik in Form eines SEO-Periodensystems entwickelt, die genau das leistet – einen schnellen Überblick über die wichtigsten Rankingfaktoren und wie diese zueinander stehen. Und um so besser, dass das System erst vor kurzem (10. Juni 2013) überarbeitet wurde, um den Veränderungen im SEO Rechnung zu tragen.

Hier das alte SEO-Periodensystem:

seo-periodensystem

Und hier die aktualisierte Version aus dem Jahr 2013:

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Folgende Änderungen auf der Seite der positiven Signale wurden noch hinzugenommen:

  1. Die Blocking-Faktoren wurden gestrichen, weil es diese Features ganz einfach nicht mehr bei Google gibt.
  2. Problematische Faktoren wurden integriert. So findet sich das Problem „thin content“ nun auch direkt im Contentbereich.
  3. Duplicate Content wurde erneut als wichtiger Faktor hinzugenommen, weil die Suchmaschinen wieder verstärkt darauf achten.
  4. Die Auszeichnung strukturierter Daten wurde ergänzt, um den Initiativen wie dem Semantic Markup Helper von Google Rechnung zu tragen.
  5. Das Thema Autorenidentifizierung wurde berücksichtigt.

Auf der Negativseite wurden die beiden Faktoren „übermäßige Werbeeinblendungen“ und „Verdacht auf Produkt- und Softwarepiraterie“ hinzugefügt.

Darüber hinaus hat sich auch die Gewichtung einiger Elemente verändert, wie beispielsweise der Links, der Historie und der Social Signals.